G20 im Flammeninferno: Gewaltausschreitungen in Hamburg

Parallel zum Auftakt des G-20-Gipfels kam es in Hamburg zu erneuten gewaltsamen Ausschreitungen. Durch den Angriff mehrerer Sicherheitskräfte von dem Putin-Hotel, verzögerte sich der Gipfelauftakt. Aktuell blockieren Demonstranten Zufahrtswege, setzen unzählige Fahrzeuge, Mülltonnen und Barrikaden in Brand und versuchen in die Hochsicherheitszone einzudringen.

Bisher verzeichnet die Polizei 130 verletzte Dienstkräfte, von denen 12 nicht mehr dienstfähig sein sollen. Außerdem gab es 37 Festnahmen. Weiterhin kommen Wasserwerfer zum Einsatz. Polizeisprecher Timo Zill rechtfertigte das radikale Vorgehen der Polizei gegen die „Welcome to Hell“- Demonstranten. Er sprach von einer drohenden „unbeherrschbaren Situation“. Nach den Ausschreitungen in der Krawallnacht von Donnerstag auf Freitag und d er aktuellen kritischen Lage hat die Polizei nun Verstärkung eingefordert.

Derzeit befinden sich rund 20.000 Polizisten in der Hansestadt. Währenddessen haben die Gipfelgespräche begonnen. Zunächst steht das Thema Terrorismus auf der Agenda. Im weiteren Verlauf sollen die strittigen Themen Klimawandel und Handelspolitik diskutiert werden, ehe am Abend zu einem Konzert in der Elbphilamonie geladen wird.