Fipronil-Skandal: Auch Eier aus deutscher Produktion mit Fipronil belastet

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt:

„Nach jetzigem Kenntnisstand ist die Verunreinigung durch das für die Nutztierhaltung zugelassene pflanzliche, rein pflanzliche Desinfektionsmittel Dega16 entstanden. Dieses pflanzliche Mittel wurde offenbar mit dem für die Nutztierhaltung verbotenen Fipronil gepanscht. Soweit wir das bisher wissen, ist das in Belgien gewesen.“

„Im Zuge der weiteren Untersuchungen wurde bekannt, dass das unrechtmäßig mit Fipronil versetzte Mittel auch an Legehennenbetriebe in Niedersachsen geliefert worden ist.Nach allem, was wir derzeit wissen, ist davon auszugehen, dass Eier, die in Niedersachsen produziert worden sind in weitere Bundesländer geliefert worden sind. Die genauen Warenströme werden gegenwärtig nachverfolgt und mit Hochdruck untersucht. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit betreibt dass ihnen bekannte Verbraucherschutzportal lebensmittelwarnung.de. Dort informieren die zuständigen Behörden der Bundesländer fortlaufend und unter Angabe der Stempelaufdrucke der Betroffenen Eier. Anhand der Stempelaufdrucke auf jedem Ei kann man nachvollziehen, ob die Chargen, die benannt sind, auch bei diesem Ei in dieser Lieferung mit betroffen sind oder nicht.“