Filmbiennale in Venedig: Und wieder brüllt der Löwe

Es ist mal wieder soweit in der Lagunenstadt: die Filminteressierten, die Produzenten, Schauspieler, Schönen, Berühmten und Reichen treffen sich zur Filmbiennale in Venedig. Das älteste Filmfestival der Welt geht ab Mittwoch in seine 74. Ausgabe, dem Gewinner winkt der Goldene Löwe.

Längst sind die internationalen Festspiele für Filmschaffende unumgänglich. Alberto Barbera, den künstlerischen Direktor stimmt das selbstbewusst:

„Es hilft natürlich sehr, dass mittlerweile alle großen Hollywood-Studios verstanden haben, dass die Teilnahme hier in Venedig etwas anders ist, als etwa in Toronto zu zeigen. Dorthin zu gehen hilft, den eigenen Film daheim bekannt zu machen. Zu uns aber kommen 3000 Journalisten aus der ganzen Welt. Einen Film als erstes in Venedig vorzustellen, ist also etwas völlig anderes.

Den Anfang macht am Mittwochabend Alexander Paynes Film „Downsizing“, eine Persiflage mit Matt Damon über ein Paar, dass sich auf Miniaturgröße schrumpfen lässt.

Jennifer Lawrence und Javier Bardem werden zusammen mit Michelle Pfeiffer in „Mother!“ von Darren Aronofsky zu sehen sein.

George Clooney führte Regie bei „Suburbicon“ – hier ist dann noch einmal Matt Damon mit von der Partie.

Der chinesische Künstler Ai Weiwei steuert einen Dokumentarfilm bei.

Den Juryvorsitz hat in diesem Jahr die US-Schauspielerin Annette Bening.

Für Touristen und Einwohner Venedigs war schon Tage vor Beginn des Festivals klar: hier wird aufgefahren, auch in Sicherheitsfragen. Bis zum Ende der Filmfestspiele am 9. September werden überall in der Lagunenstadt Polizisten und Soldaten zu sehen sein.