Fans in London feiern zwanzig Jahre Harry Potter

Zwanzig Jahre ist es her, seit der erste Harry Potter Band erschienen ist, Harry Potter und der Stein der Weisen. Ein Buchladen in London feierte diesen Jahrestag mit über hundert Gästen.

Kaum zu glauben, wie viel Zeit vergangen ist, seit Autorin J.K. Rowling uns in die Welt von Hogwarts einführte, die Schule für Hexerei und Zauberei, mit den Häusern, Ravenclaw, Hufflepuff, Gryffindor und Slytherin.

„Irgendwie irre, dass Leute das Buch schon so lange kennen. Ich liebe dieses Buch, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es schon zwanzig Jahre alt ist. Ich dachte, es wäre ganz neu, als ich es gelesen hab.“

Der Veranstalter Stephen Haskins organisierte einen Quiz und einen Malwettbewerb für die Potter Fans, zu denen er natürlich selbst gehört.

„Dieses Buch bringt Menschen zusammen, es schafft eine Gemeinschaft, es hat eine ganz eigene Welt erschaffen, und die Kraft die davon ausgeht, ist jetzt noch genauso stark, wie vor zwanzig Jahren, das ist einfach unglaublich.“

Es scheint, als habe Harry Potter auf das Leben aller hier Anwesenden einen wichtigen Einfluss gehabt.

„Für mich ist das Buch wichtig, weil ich eine Menge über mich selbst gelernt habe, dass es ok ist, anders zu sein, Fantasie zu haben, es hat mir eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten eröffnet.“

Inzwischen gibt es neben den Büchern längst Filme, Theaterstücke und natürlich Merchandising. Für die Besucher im Buchladen Waterstones Picadilly steht trotzdem das Lesen an erster Stelle.

„Ich hab es erst nicht gelesen, weil ich Legasthenikerin bin, meine Mutter hat es mir vorgelesen, aber als dann das zweite Buch raus kam, habe ich es ihr aus der Hand gerissen und es selbst gelesen. Nur so habe ich überhaupt erst angefangen zu lesen.“

„Was Harry Potter für mich so besonders macht, ist der Einfluss, den es auf mein Leben hatte. Mit Harry Potter haben so viele gute Dinge in meinem Leben begonnen, meine Bildung, Uni, was ich für mich persönlich wollte.“

Die erste Auflage der Bücher lag nur bei 500. Inzwischen geht sie weltweit in die Millionen.