EU und Türkei werden sich einig

Das Abkommen soll am 20. März in Kraft treten.

Die Europäische Union und die türkische Regierung haben sich auf ein Abkommen zur Bewältigung der Flüchtlingskrise geeinigt. Das wurde am Freitag aus Regierungskreisen bekannt.

Mit dem vereinbarten Maßnahmenpaket soll der Migrationsstrom über die Ägäis Richtung Europa gestoppt werden. Kernpunkt ist die türkische Zusage, alle Migranten und Flüchtlinge zurückzunehmen, die irregulär von der Türkei aus in Griechenland einreisen.

Die Türkei erhält im Gegenzug Zugeständnisse bei der Visa-Liberalisierungen, den EU-Beitrittsgesprächen und Finanzhilfen. Das Abkommen solle am 20. März in Kraft treten.

Seit die sogenannte Balkanroute für Flüchtlinge gesperrt ist, sitzen Zahlreiche Menschen in Griechenland fest. Allein im Notlager Idomeni, an der griechisch-mazedonischen Grenze, sind es mehr als 12.000, darunter viele Frauen und Kinder.

Die Europäische Union und die türkische Regierung haben sich auf ein Abkommen zur Bewältigung der Flüchtlingskrise geeinigt. Das wurde am Freitag aus Regierungskreisen bekannt.

Video-Source: Reuters
Fotos: picture alliance