Ein Erdbeben erschüttert den Nordosten Indiens

Das Beben hatte eine Stärke von 6,8 auf der Richterskala.

Ein starkes Erdbeben hat am Montag den Nordosten Indiens erschüttert. Dabei kamen mindestens neun Menschen ums Leben, etwa 200 mussten mit Verletzungen ins Krankenhaus. Mehrere Häuser und Stromleitungen wurden zerstört. In den Trümmern suchten Rettungskräfte nach Verschütteten. Auch aus den Nachbarregionen machten sich Rettungsteams auf den Weg.

Das Epizentrum lag 30 Kilometer westlich der Stadt Imphal an der Grenze zu Myanmar, teilte die US-amerikanische Erdbebenwarte mit. Das Beben habe eine Stärke von 6,8 erreicht. Die Erschütterungen waren auch in mehreren hundert Kilometer Entfernung zu spüren. Auch in Bangladesch und in Nepal seien Menschen in Panik aus ihren Häusern auf die Straße gerannt.