Französische Alpen: Dutzende müssen Nacht in defekter Seilbahn verbringen

Vor ihrer Übernachtung waren die in den Gondeln verbliebenen Menschen mit Decken und Nahrung versorgt worden. Auch mehrere Rettungskräfte waren vor Ort geblieben.

In der Nähe des Mont-Blanc-Massivs in den französischen Alpen mussten Dutzende Menschen die Nacht zum Freitag in über 3000 Meter Höhe verbringen, nachdem es an einer Seilbahn einen technischen Defekt gegeben hatte. Französische und italienische Einsatzkräfte hatten am Abend nicht alle Gestrandeten retten können. Am Morgen sollte die Aktion fortgesetzt werden. 45 Personen sollen sich zu diesem Zeitpunkt noch in den Gondeln befunden haben, teilten französische Behörden mit.

Die meisten der Geretteten sollen mit Hubschraubern geborgen worden sein. Andere wurden auf einen Gletscher abgeseilt, nachdem Nebel aufgezogen war.

KATHY COOK, U.S. TOURIST FROM MICHIGAN:

„Wir waren fast zehn Stunden dort oben, die Seilbahn fiel um halb Drei nachmittags aus. Erst kurz vor Mitternacht holten sie uns aus den Gondeln. Das war ein ziemliches Erlebnis.“

DELFINO VIGLIONE, FINANCE POLICE OFFICER:

„Die Retter wurden hochgebracht und seilten sich dann in die Wagen ab. Wir haben Teams auf dem Gletscher organisiert, damit wir die Menschen auch dorthin runter holen konnten.“

Vor ihrer Übernachtung waren die in den Gondeln verbliebenen Menschen mit Decken und Nahrung versorgt worden. Auch mehrere Rettungskräfte waren vor Ort geblieben.

Video-Source: Reuters
Fotos: Reuters