Drogen im Gegenwert von Hunderten Millionen Euro verbrannt

Thailand und Myanmar haben Drogen im Gegenwert von Hunderten Millionen Euro verbrannt, als Zeichen im Kampf gegen den Missbrauch von Betäubungsmitteln.

Diese Drogen sollen niemandem mehr schaden – oder nützen.

Als Zeichen gegen den illegalen Handel mit Betäubungsmitteln haben die zuständigen Behörden in Thailand und Myanmar konfiszierte Drogenbestände verbrannt.

In Rangun in Myanmar legte die örtliche Polizei die Lunte an.

„Da wurde sehr viel mehr Mohn angepflanzt seit 2006“, so ein Brigadegeneral der Polizei. Die Anbaugebiete seien für die Behörden schlecht zu erreichen, hätten eine mangelhafte Infrastruktur. Die Menschen hätten wenig Alternativen zum Drogenhandel und die Gegend sei politisch instabil.

Die Substanzen wurden anlässlich des internationalen Tages gegen den Missbrauch von Betäubungsmitteln verbrannt. Die Substanzen hatten einen Gegenwert von umgerechnet fast 200 Millionen Euro.

Im thailändischen Ayutthayaa wurden ebenfalls Drogen vernichtet, rund 9,3 Tonnen davon, in einem Markwert von umgerechnet mehr als 530 Millionen Euro. Unter Polizeischutz wurden die verbotenen Substanzen aufgeschichtet, getestet und anschließen in eine Müllverbrennungsanlage gegeben.

Die in beiden Ländern vernichteten Drogen stammten aus Beschlagnahmungen vergangener Jahre. Thailand geht massive gegen Drogenmissbrauch vor. Das Gesundheitsministerium plant, rund 220.000 Abhängige in den Entzug zu bringen. Bis Mai dieses Jahres hätte sich bereits die Hälfte aller registrierten Abhängigen einer Behandlung unterzogen.