Die USA stellen das Atomabkommen mit dem Iran infrage

US-Außenminister Rex Tillerson sagte, das Abkommen halte das islamische Land nicht davon ab, langfristig Atomwaffen zu entwickeln.

Die USA wollen das Atomabkommen mit dem Iran auf den Prüfstand stellen. Das teilte Außenminister Rex Tillerson am Mittwoch mit. Das Abkomme halte den Iran langfristig nicht von der Entwicklung von Atomwaffen ab, so Tillerson. Zwar halte sich die Islamische Republik an das Abkommen, doch bleibe das Land auf vielen Ebenen ein Förderer von Terrorismus und destabilisiere Länder des Nahen Ostens. Die Überprüfung soll vom Nationalen Sicherheitsrat koordiniert werden.

Das 2015 geschlossene Atomabkommen sieht eine Einschränkung des iranischen Atomprogramms vor. Im Gegenzug werden die gegen den Iran verhängten Wirtschaftssanktionen aufgehoben. US-Präsident Donald Trump hat das Abkommen als „den schlechtesten jemals ausgehandelten Vertrag“ bezeichnet.