Demonstranten belagern Trumps Hotel in New York

Nach den Äußerungen des US-Präsidentschaftsbewerbers über ein Einreiseverbot für Muslime haben Hunderte Menschen für Toleranz und gegen Rassismus demonstriert.

Die Forderung des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump haben am Donnerstag in New York Hunderte Menschen auf die Straße getrieben. Die Männer und Frauen protestierten gegen Trumps Äußerungen, nach denen Moslems der Zutritt zu den Vereinigten Staaten versperrt werden solle.

RADWA ELSHAFEY, DEMONSTRANTIN: „Mit diesen unfairen Äußerungen verbreitet er Angst innerhalb der arabischen und der muslimischen Gemeinschaft. Diese terroristischen Gruppen stehen nicht für den Islam, sie haben mit dem, was die Religion will, gar nichts zu tun. Das sollte sich jeder klarmachen.“

Die Demonstranten vor Trumps Hotel in New York wollen sich schützend vor Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak stellen. Dieser Mann sagt, er sei erst vor wenigen Monaten aus dem syrischen Homs in die USA gekommen.

HUSSAM AL ROUSTOM, SYRISCHER FLÜCHTLING IN DEN USA: „Wir wollen zeigen, dass wir Syrer und Muslime sind und damit für den Frieden stehen. Nicht für Terrorismus. Der IS ist eine Terrororganisation, aber sie repräsentieren nicht unsere Religion.“

Trump hatte sich nach der tödlichen Schießerei von San Bernadino in der vergangenen Woche geäußert. Bei dem Massaker hatte ein muslimisches Paar vierzehn Menschen getötet.

Der sogenannte Islamische Staat hatte behauptet, das Paar habe zu seinen Anhängern gehört.

Video-Source: Reuters
Fotos: Reuters