Bundestagswahlkampf: Schulz: Merkel verweigert Zukunftsdebatte

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel vorgeworfen, sie verweigere sich im Bundestagswahlkampf einer Auseinandersetzung über Inhalte.

„Es ist die Geschichte von der asymmetrischen Demobilisierung. Ein Meinungsforscher hat Angela Merkel im Jahr 2009 einen taktischen Rat gegeben. Ein bekannter Meinungsforscher, der ihr sagte: Sagen Sie nichts. Nehmen Sie zu nichts Stellung. Beziehen Sie keine konkrete Position. Zugegeben es war eine erfolgreiche Strategie. Während wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in alle Wahlkämpfer Konzepte vorstellen, Stellung beziehen, während wir uns mit unseren Ideen der öffentlichen Debatte und Auseinandersetzung stellen, wird auf der anderen Seite geschwiegen. Es gibt ja Angela Merkel – es reicht ja. Ein erfolgreiches Modell 2009, auch 2013. Nicht mehr im Jahre 2017.“