Berliner feiern William und Kate

Hunderte Schaulustige nutzten am Mittwoch am Brandenburger Tor die Gelegenheit, einen Blick auf die Royals zu werfen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte Prinz William und Herzogin Kate am Mittwoch in Berlin die Aussicht vom Balkon des Berliner Kanzleramtes. Die Kinder George und Charlotte waren nicht dabei.

Dafür aber einige Schaulustige, die die Royals mit der Kanzlerin aus der Ferne beobachteten.

Ob das Paar mit der Bundeskanzlerin über den anstehenden EU-Austritt der Briten sprach, wurde nicht bekannt.

Deutlich mehr los war dann vor dem Brandenburger Tor. Hunderte Schaulustige hatten in der Hitze auf die Royals gewartet. Viele hatten britische und deutsche Fähnchen dabei. Die beiden Royals gingen durch das Tor und teilten sich auf, um möglichst viele Hände zu schütteln. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller begleitete sie.

Diejenigen, die dabei waren, waren mehr oder weniger begeistert:

„Wir sind mit der Schule auf Abschlussfahrt. Und das hat genau gepasst. Und wir wollten die schon mal immer sehen. Ein perfektes Erlebnis für die Abschlussfahrt noch.“

„Man muss da einfach hin. Weil die so toll sind. Prinz Charles hätte ich mir jetzt nicht angucken müssen. Ich finde die beiden toll.“

„Das hat mir sehr gut gefallen. Leider hat man hier sehr wenig die Möglichkeit gehabt, hier noch etwas zu sehen. Wir sind etwas spät gekommen. Aber meine Frau und meine Tochter die waren recht vorn und haben ein paar schöne Aufnahmen gemacht.“

„Na ja, ich denke William ist der künftige König Englands. Also schon eine wichtige Person. Und er und seine Frau sind Botschafter eines tollen Landes. Leider durch den Brexit jetzt aus der EU raus. Aber ich denke, dass die Royals auch über den Brexit hinaus eine große Strahlkraft haben und Leute begeistern können. In allen Ländern.“

Der Besuch von William, Kate und ihren Kindern wird allgemein als nette Geste in schwierigen Zeiten gewertet.

In Zeichen des Brexits ist die vierköpfige Familie ein echter Sympathieträger.

Die Mitglieder der Königsfamilie mischen sich zwar nicht in die Politik ein, reisen aber oft im Auftrag der britischen Regierung. Ein offizieller Staatsbesuch ist die aktuelle Visite in Deutschland aber nicht.