Berlin-Kreuzberg: Polizei schießt Mann am Urban-Krankenhaus nieder

Am Parkplatz des Urban-Krankenhauses in Berlin-Kreuzberg schoß die Polizei auf einen Mann. Der Mann soll zuvor Beamte mit einer Waffe bedroht haben.

Drama auf dem Parkplatz am Urban-Krankenhaus! Die Polizei musste einen Mann mit Waffengewalt stoppen machen, der die Beamten zuvor mit einer Pistole bedroht hatte!

Eine Polizeikugel trag den Mann im Bereich des Unterbauchs. Die Kugel ging aber durch den Körper durch. „Der Mann wurde nicht lebensgefährlich verletzt, er wurde sofort operiert“, so Polizeisprecher Thomas Neuendorf.

15.30 Uhr, der Parkplatz vor dem Kreuzberger Krankenhaus: Zwei Streifenbeamte sind auf dem Weg zurück zu ihrem Einsatzwagen.

Sie waren wegen eines Ladendiebstahls ins Krankenhaus gerufen worden. Als sie diesen Auftrag erledigt hatten, liefen sie zurück zum Auto.

Plötzlich werden sie von einem Mann bedroht. Er hielt den Angaben der Beamten zufolge eine „Pistole“ in der Hand und richtete den Lauf auf die Kollegen.

Immer wieder, so Polizeisprecher Thomas Neuendorf, hätten die Beamten den Mann aufgefordert, die Waffe auf den Boden zu legen. „Doch der Mann hat nicht reagiert.“

Er ging auf die Beamten zu. Richtete weiter den Lauf auf Polizisten. In dem Moment feuerte einer der Beamten in „Notwehr“ auf den Angreifer.

Was den Mann dazu trieb, die Waffe auf die Polizisten zu richten, blieb zunächst unklar. Sprecher Neuendorf stellte klar: „Die Kollegen hatten mit dem Mann vorher nichts zu tun gehabt.“ Offenbar habe der 27-Jährige die Waffe völlig unvermittelt gezogen.

Video-Source: B.Z./Sven Meissner
Fotos: B.Z./Sven Meissner