Berlin erinnert an Mauerbau vor 56 Jahren

Durch das DDR-Grenzregime starben an der Berliner Mauer mehr als 100 Menschen.

Am Sonntag haben viele Menschen der Opfer der Berliner Mauer gedacht. Am 13. August vor 56 Jahren hatte die SED-Führung unter Walter Ulbricht mit dem Bau der Mauer begonnen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters nahm in der Stiftung Berliner Mauer an einer Kranzniederlegung teil.

„Wir erleben natürlich drumherum, dass mehr autokratische Strukturen sich Raum verschaffen. Und wir müssen daran erinnern, wozu es führt. Indem man diese sichtbaren Zeugnisse und authentisch Orte erhält. Und das zweite ist, wir müssen natürlich einer jüngeren Generation vermitteln, was sie nicht selber erlebt hat. Deshalb sind solche Rituale wichtig, immerwährende Gedenktage, aber auch als Anlässe, und natürlich die authentischen Orte und Vorbilder.“

Durch das DDR-Grenzregime starben an der Berliner Mauer mehr als 100 Menschen. Das rund 150 Kilometer lange Bauwerk teile Berlin mehr als 28 Jahre lang. Die Trennung endete erst mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989.