Australien: Trauriges Ende eines gestrandeten Wals

Dieser Buckelwal ist am Samstag an der australischen Ostküste zwischen Sydney und Brisbane ans Ufer gespült worden. Doch trotz der eifrigen Unterstützung durch zahlreiche Helfer sah Lawrence Orell, Sprecher des Nationalparks von New South Wales, keine Chance das Leben des Meeressäugers retten zu können:

„Es ist nicht so, dass irgendetwas falsch gelaufen wäre. Es ist nur, dass die Bedingungen es unmöglich machen, das Tier zurück ins Meer zu bekommen. Denn die Wellen sind zu groß. Man bekommt weder ein Boot nah genug ran, noch können Menschen sicher ins Wasser. Daher wurde die Entscheidung getroffen, im Interesses des Tieres, das Leiden zu beenden. Und es wir am Nachmittag eingeschläfert werden.“

Nach Angaben der Angestellten des Nationalparks handelte es sich um ein junges männliches Tier. Er war vermutlich unterwegs auf der Route in Richtung Norden in wärmerer Gewässer. Jährlich schwimmen Schätzungen zufolge rund 30.000 Buckelwale entlang der Australischen Küste.