Afghanistan: Mindestens 29 Tote nach Anschlag auf Moschee

Bei einem Selbstmordanschlag in einer schiitischen Moschee im Westen Afghanistans sind mindestens 29 Menschen getötet und mehr als 60 verletzt worden. Die Zahl der Todes-Opfer könnte noch steigen, viele der Verletzten befinden sich in einem kritischen Zustand.

Augenzeugen hatten berichtet, dass ein Mann in einer voll besetzten Moschee in Herat zuerst auf die Betenden geschossen und dann seine Sprengstoffweste gezündet habe. Zuvor hatten einige Medien von zwei Attentätern gesprochen. Wer hinter dem Anschlag steht, war zunächst unklar. Ein Sprecher der radikalislamischen Taliban erklärte, die Gruppe habe nichts mit der Tat zu tun.

Erst am Montag hatten IS-Kämpfer in der afghanischen Hauptstadt Kabul die irakische Botschaft angegriffen. Dabei hatte es mehrere Tote gegeben.