AfD-Parteitag startet unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen

Die Kölner Sicherheitsbehörden erwarten rund 50.000 Gegner der rechtspopulistischen Partei.

Die AfD will heute (Samstag) in Köln die Weichen für den Bundestagswahlkampf stellen.

Überschattet wird der Parteitag von Befürchtungen der Polizei, während Demonstrationen rund um das Parteitagsgebäude könne es zu Ausschreitungen kommen. Die Kölner Sicherheitsbehörden erwarten rund 50.000 Gegner der rechtspopulistischen Partei. Am Morgen kam es bereits zu kleinen Rangeleien zwischen Polizisten und Demonstranten.

Im Mittelpunkt des zweitägigen Parteitags steht die von der Vorsitzenden Frauke Petry geforderte Entscheidung über die Ausrichtung der AfD. Petry hat im monatelangen Machtkampf überraschend den Verzicht auf eine Spitzenkandidatur erklärt und wirft ihren Gegnern einen fundamental-oppositionellen Kurs vor. Sie will dagegen ein Bekenntnis der rund 600 Delegierten zu einer realpolitischen Ausrichtung, die die AfD nach der Bundestagswahl 2021 fit für eine Regierungsbeteiligung machen soll.