14 Tote bei mutmaßlichem Amoklauf in Kalifornien

Bei einem mutmaßlichen Amoklauf in Kalifornien sind am Mittwoch mindestens 14 Menschen getötet und 17 weitere verletzt worden.

Ende eines Blutbades am Mittwoch in San Bernadino im US-Bundesstaat Kalifornien.

Nach einer Verfolgungsjagd kommt es zu einer Schießerei zwischen der Polizei und den mutmaßlichen Verantwortlichen für ein Massaker in einer Behinderteneinrichtung.

Zwei Verdächtige werden von der Polizei erschossen. Eine weitere Person, die von dem Fluchtwagen weggerannt sei, sei festgenommen worden, hieß es. Es sei zunächst aber nicht klar gewesen, ob sie in den Fall verwickelt sei.

Das Massaker ereignete sich am Mittwochvormittag in einer Behinderteneinrichtung in der Stadt San Bernardino, die 100 Kilometer östlich von Los Angeles liegt. Zur Zeit des Angriffs fand dort in einem Konferenzraum eine Feier statt. Die Zeitung „Los Angeles Times“ berichtete, nach Einschätzung der Ermittler sei es auf der Veranstaltung zu einem Streit gekommen. Eine beteiligte Person habe die Feier verlassen und sei später mit einem oder zwei bewaffneten Begleitern zurückgekehrt. Bei der anschließenden Schiesserei wurden mindestens 14 Menschen getötet, bis zu 17 weitere seien verletzt worden, hieß es.

San Bernardinos Polizeichef bestätigte, dass eine Person nach einer Auseinandersetzung das Gebäude verlassen habe. Er wisse aber nicht, ob sie zurückgekommen sei. Ein Motiv für den Angriff kenne er nicht. Nach Auskunft eines Vertreters der US-Bundespolizei FBI ist auch ein Terrorakt nicht völlig ausgeschlossen.

Bei den beiden getöteten Verdächtigen handele es sich um einen Mann und eine Frau, die mit Sturmgewehren und Handfeuerwaffen bewaffnet gewesen seien und Kampfkleidung getragen hätten. Am Tatort des Amoklaufs sei unter anderem ein möglicher Sprengsatz gefunden worden.