Weihnachtsbaum selber fällen liegt im Trend

In diesen Tagen ziehen wieder zahlreiche Menschen mit Axt und Säge in die Schonungen.

Weiße oder grüne Weihnacht – egal, ein Trend setzt sich auch in diesem Jahr fort: Mit Axt und Säge selber Hand anlegen und einen Weihnachtsbaum fällen. Das bietet auch dieser Gärtnereibetrieb bei Frankfurt an. Auf mehreren Hektar wachsen Nadelbäume in allen Formen und Größen. Die können sich die Kunden selber fällen.

Das sei immer wieder ein Ereignis, sagt Gärtnermeister Andreas Groos: „Einfach das Erlebnis mit den Kindern rauszugehen und die Kinder staunen Bauklötze, wenn sie die vielen Bäumchen sehen und einer wird vom Papa abgesägt. Die möchten einfach mal sehen und erleben, wo der Baum überhaupt herkommt.“

Und die Kunden möchten den Spaß nicht missen: „Ja, es geht vor allem um die Kinder halt. Das ist ein Ritual, die freuen sich schon das ganze Jahr darauf den Baum selbst zu schlagen.“

„Ja, erst mal geht es ja um die Größe. Und dann darf er nicht zu breit gehen, man muss sich ja nach dem Zimmer richten. Und, na ja, die Enkelin wird schon auch gefragt, aber so ganz kann sie es noch nicht übersehen, wie man es jetzt braucht.“

Dabei setzen die Selbstfäller auf die gleichen Baumarten wie viele andere Deutsche: „Ja, das ist natürlich die Nordmann-Tanne, die mittlerweile einen Marktanteil von um die 85 Prozent vom Gesamt-Weihnachtsbaumverkauf hat. Und der Rest sind dann normale Fichten, Blaufichten, Colorado-Fichte wurde eben eine gesägt, haben wir gesehen. Dann gibt es noch die Kork-Tanne und verschiedene andere kleine Sachen, die aber verschwindend gering sind, das sind nur einzelne Stücke.“

Preislich liegen die durchschnittlich acht bis neun Jahre alten Weihnachtsbäume bei 40 bis 50 Euro.

Video-Source: Reuters
Fotos: Reuters