Wann ist beste Zeit für Sex?

Viele Paare, die die erste Zeit des Einander-nicht-Loslassens hinter sich haben, kennen das Dilemma. Beide haben Lust aufeinander – aber nicht zur selben Zeit.

Typisches Szenario: Er will morgens, sie abends …

Männer kommen nach dem Aufwachen angekuschelt und haben eindeutig Lust auf mehr. SIE winkt müde ab: „Och nee, Schatz. Ist doch noch so früh!“ Abends macht SIE ihm das heiße Schmusekätzchen, doch er will nur noch pennen. „Bin platt, Süße. Schlaf gut.“ Was zunächst wie ein nicht ganz so dramatisches Pärchen-Problem klingt, kann im Alltag zu handfestem Frust führen.

Was tun, wenn die erotische Uhr nicht im gleichen Takt tickt?

Schuld am suboptimalen Sextiming sind in vielen Fällen die Hormone. Der Botenstoff Testosteron steuert bei beiden Geschlechtern die Lustkurve. Kleiner Haken: Männer erreichen in den frühen Morgenstunden ihren Testosteron-Peak und kommen sexuell in Fahrt, Frauen dagegen erst am späten Abend. Zusätzlich spielen häufig auch äußere Faktoren eine Rolle. Er findet seine Liebste immer sexy – mit ungeputzten Zähnen und Wuschelfrisur fühlen sich viele Frauen morgens hingegen unattraktiv.

Männer wiederum werden beim abendlichen Fernsehen plus Feierabendbier oft schon so bettschwer, dass sie für Late-Night-Sex zu schlapp sind. Jetzt noch mal Vollgas geben? Puh … Logischer Kompromiss wäre ein Schäferstündchen am Nachmittag, wenn beide hormonell ungefähr gleichauf sind. Aber das scheitert bei Berufstätigen zeitbedingt.

Wie soll man da zusammen kommen?

Experten raten: Raus aus der Komfortzone! Statt den Partner zu vertrösten, können Parttime-Sexmuffel zumindest ab und zu versuchen, sich auf die erotische Offerte des anderen einzulassen. Konkret: SIE kann morgens schnell ins Bad huschen und ebenso schnell zurück ins Bett huschen – ER kann sich abends ein Bier weniger gönnen und bleibt agiler. Nicht selten springt beim Intensiv-Kuscheln der Funke dann doch noch über – und beide haben ihren Spaß.



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