Slow-Sex für schwüle Sommernächte

Dieser Sommer hat es in sich! Nach fies verregneten Tagen und kurzen Hammer-Hitzewellen, haben wir jetzt mit teils schwülen Temperaturen zu kämpfen. Die schlagen nicht nur aufs Gemüt, sondern gerne auch mal auf die Libido!
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Denn wenn man sich den ganzen Tag schon ausgelaugt und angematscht und ekelig klebrig fühlt, dann will man abends eher ein kaltes Bier als heißen Sex. Jetzt auch noch zwischen den Laken schwitzen? Eher nicht! Ganz falsch gedacht. Schwüle Sommernächte sind nämlich ganz besonders heiße Liebesnächte: Denn je höher die Temperaturen klettern, desto mehr Lust haben wir auf Sex, sagt die Wissenschaft. Die Hitze steigert die Durchblutung in unseren Organen – und zwar in allen. Deshalb reagieren auch Penis, Vagina und Klitoris sensibler und lassen sich schneller reizen. Aber auch unser größtes Organ – die Haut – ist bei Hitze gerade zu heiß auf Berührungen. Zum anderen bewirken Sonne und Wärme, dass der Körper mehr Serotonin produziert. Und dieses Glückshormon fördert nicht nur das Wohlbefinden sondern steigert gleichzeitig auch die Libido. Unsere Lust hat also kein Problem mit den schwülen Temperaturen. Allerdings sollte sie jetzt nicht zu schweißtreibend – sondern eher mit entspanntem Slow-Sex gestillt werden.

Im Sommer gilt: Lassen Sie die Vorhänge im Schlafzimmer den ganzen Tag geschlossen, damit der Raum möglichst kühl bleibt. Auch kuschelige Frottee-Bettwäsche hat im Sommer nix im Bett zu suchen. Setzen Sie auf kühlende Satin-Stoffe oder leichte Baumwolllaken.

Beginnen Sie den Abend unter der Dusche. Ob alleine oder zu zweit, ist dabei fast egal. Wichtig ist nur, dass das Wasser wenigstens zum Schluss lauwarm eingestellt ist! So werden die vom Tag überhitzten Körper erst einmal abgekühlt – doch es bleibt eine angenehme Restwärme, die alle Sinne schärft.

Bei so viel Hitze von Außen ist jede Abkühlung willkommen. Und die kann in Form von Eiswürfeln kommen, die ins Vorspiel eingebaut werden, aber auch kalte und prickelnde Getränke sorgen für eine Erfrischung der ganz besonders erotischen Art. Ob der Prosecco dann aus dem Glas oder dem Bauchnabel geschlürft wird – bleibt Ihnen überlassen.

Auch wenn Sie ansonsten ein Freund von schweißtreibenden Stellungswechseln sind: Bei schwülen Temperaturen bietet es sich eher an, größtmöglichen Abstand der Körper zu gewähren. Während der Missionar zu einer sehr klebrigen Nummer werden kann, lassen Reiterstellung, aber auch der Doggy Style ordentlich Freiraum entstehen.

Vielleicht erleben Sie die Schwüle auch gar nicht Zuhause, sondern im Park, am See oder sonst wo in der Natur? Hauptsache, Sie lassen sich nicht erwischen…


Slow-Sex für schwüle Sommernächte