Sexsüchtig: Hilfe, meine Freundin ist eine Nymphomanin

Bye, bye, wilde Bea. Ich kann dir leider nicht geben, was du brauchst…

Schweren Herzens habe ich mich von meiner aktuellen Flamme getrennt. Bea ist eine Wahnsinnsfrau – aber sie braucht so viel Sex, dass das Pensum selbst einen Kerl wie mich überfordert…

Kurz nachdem wir uns kennengerlernt hatten, fand ich es noch normal, dass wir pausenlos übereinander herfielen.

Bea, lange rote Locken, Katzenaugen und sinnliche Kurven, war für jeden sexy Spaß zu haben. Wir schnackselten uns durch Küche, Bad und Wohnzimmer, liebten uns im Park und am See, legten verruchte Quickies im Auto und im Treppenhaus hin. Einen Tag ohne Sex gab es mit Bea nicht – ein Männertraum.

Eigentlich!

Was mich ziemlich bald stresste: Bea war nicht nur allzeit bereit, unsere Sex-Aktionen gingen auch fast immer von ihr aus. Wenn ich mich nach einer heißen Nummer erholen wollte, waren ihre Hände schon wieder überall. „Komm, Baby, wir machen es gleich noch mal…“

Klar, meistens musste sie mich nicht lange überreden. Nach ein paar Wochen war ich aber ziemlich ausgelaugt und genervt. „Lass uns doch einfach mal vor dem Fernseher kuscheln“, schlug ich vor und glaubte fast meinen eigenen Worten nicht. „Ganz entspannt, verstehst du?“ Ich hoffte, die Message würde ankommen.

Als Bea zum Serienabend vorbei kam, war sie allerdings schon wieder in sehr sinnlicher Stimmung. „Los, lass uns kurz Spaß haben“, sagte sie und drängelte mich Richtung Bett. „Kuscheln können wir später…“

Es wurde unser letzter Abend. Nachdem ich mich mit ihr zwangsvergnügt hatte, musste ich an einen Zeitungsbericht denken, den ich kürzlich gelesen hatte. Er handelte von einer jungen Frau aus England, die mindestens ein Mal pro Tag Sex braucht, weil sie am sogenannten „PGAD“-Syndrom – einer andauernden genitalen Erregungsstörung – leidet. Leitsymptom: Ständige, unstillbare Lust. Wie bei Bea…

Ich hoffe für sie, dass ihr Sexhunger nicht krankhaft ist. Das „PGAD“-Syndrom ist für Betroffene gar nicht witzig.

Was auch immer die Ursache für Beas permanente Erregung ist, für mich war die körperliche Anstrengung, die damit einhergeht, auf Dauer zu viel. Ich machte Schluss.

Bea braucht einfach ein anderes Kaliber…


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