Herrlich absurd: So posten Männer ihre Rotlicht-Erfahrungen im Internet

Im digitalen Zeitalter kann man über fast alles im Internet Bewertungen schreiben und diskutieren – wie spannend die neue DVD war, ob der Rasenmäher wirklich leicht zu bedienen ist und, und, und …

Auf einigen einschlägigen Seiten werden auch Rotlicht-Erfahrungen veröffentlicht. Diese Texte sind manchmal kitschig, manchmal kritisch und meistens herrlich absurd.

Hier sind einige Beispiele dieser literarischen Ergüsse.

► Ein Österreicher beschreibt seinen Besuch im Bordell wie folgt: „Mit etwas Flutschi sattelte Nicole sogleich auf. Der Start war dabei recht langsam und vorsichtig, aber sie erhöhte nach kurzer Zeit sehr schön das Tempo. Danach erfolgte der Wechsel in die Missio. Auch hier hielt sie sehr gut dagegen.“

► Mit einigen Rechtschreibfehlern berichtet ein Berliner:
„Ich zieh mich aus, lege mich aufs Bett, Bett fühlt sich schlecht an und sehe am Wand kaugummis kleben. Egal sage ich mir, Frau zieht ja gut aus. Ich merke nach 2 Minuten, das ich mich für falschen Bordell und Mädchen entschieden habe. Bloss raus von hier. Wiederholungsgefahr 0%.“

► Ein anderer erzählt von seinem Besuch in einem Stuttgarter Massagesalon: „Diese Frau war der Hammer, zehn Jahre älter als auf der Homepage zwar, aber egal. Erst Rücken und Beine massiert, Füße wollte ich nicht, bin kitzelig. Dann umgedreht und meinen Lustlümmel bearbeitet. Danach noch kuscheln. Für 45 Minuten bezahlt, 38 Minuten gekriegt. Ich komme trotzdem wieder. Sie ist wild und süß, wie ein Engel aus einer anderen Welt.“

► Begeistert ist auch dieser Hamburger: „Kelly ist wieder da, und ich bin immer noch verliebt. Dauerwirkung. Es war mehr als sehr guter Sex.“

► Einer ist nicht ganz so zufrieden über seine Rotlichtzeit im Whirlpool: „Mit einem Schwamm und viel Schaum wurde mein Körper gereinigt. Leider war die Gute noch etwas unerfahren, was die Stimulierung der männlichen erogenen Zonen angeht, aber sie rutschte mit ihren üppigen Rundungen schön über meinen Körper und so fuhr ich langsam das Periskop aus, welches in dem ganzen Schaum leider nix sah.“

► Dieser Berliner ärgert sich über etwas anderes: „Über das Bett im Zimmer wurde ein großes Laken gelegt. Das erwies sich später als eine Quelle des Ärgers, denn es durfte nicht verrutschen. Geschah dieses, sprang Madame auf und rückte es wieder zurecht. Das alleine war etwas abtörnend und skurril.“

► Ein Mann aus Münster macht’s kurz: „Einmal und nie wieder!“

► Und einer will die Rotlicht-Gemeinde mit Reimen auf sich aufmerksam machen:
„Rosen sind rot, Veilchen sind blau. Mein kleiner Großer, der sucht eine Frau.“

Herrlich absurd: So posten Männer ihre Rotlicht-Erfahrungen im Internet