BDSM: Sado-Maso-Sex kann sehr fesselnd sein

Meine jüngste Eroberung hat mich überrascht. Ich sag nur: sanfter Typ, unsanfte Nummer.

Gleich zu Beginn war klar, dass Viktor mit seinen braunen Augen nicht auf Blümchensex steht. Eher auf leichte Sado-Maso-Zutaten. Als ich nach knackigem Vorspiel auf dem Sofa kurz im Bad verschwinden will, packt er mich mit festem Griff am Handgelenk.

„Nein, du bleibst hier.“

Strenger Blick. Ich setze mich wieder. Jetzt bloß nicht lachen. Bei Sex-Spielchen um Dominanz und Unterwerfung ist es wichtig, dass beide ihre Rolle voll durchziehen. Viktor ist ja nicht der erste Mann, der „Fifty Shades of Grey“ mit mir spielen will. Was hat er vor? Mich fesseln und mit Kerzenwachs beträufeln? Hoffentlich hat er mehr Fantasie. Viktor sagt, ich soll mich ausziehen. Vom Sofa aus sieht er genüsslich zu, wie ich Top und Slip ablege, sagt aber kein Wort. Ich werde ein wenig unsicher. Und gleichzeitig scharf.

Als ich nackt im Zimmer stehe, verbindet er meine Augen mit einem Seidenschal. „Jetzt leg dich hin …“, flüstert er. Ich fühle, wie er meinen Körper mit Lippen und Händen erkundet. Sehr aufregend. Ehrlich gesagt, könnte ich direkt zur Sache kommen. Doch der strenge Herr lässt sich Zeit.

Irgendwann höre ich ein Klimpern. Handschellen? Ich frage: „Muss das sein?“ Keine Antwort. Stattdessen spüre ich kaltes Metall an meinem Handgelenk.

Zum Glück bindet Viktor nur eine Hand am Bettgestell fest, mit der freien Hand darf ich seinen Körper erforschen. Auch ihn erregt es. Schade, dass ich das nur fühlen und nicht sehen kann. Nach einer halben Ewigkeit, ich koche vor Lust, legen wir endlich richtig los. Viktor befreit meine Hand, die Augenbinde lässt er dran. Er kniet sich hinter mich und gibt alles. Ich genieße.

Fazit: Der Sex und die Rolle, in die ich geschlüpft bin, waren spannend. Trotzdem würde ich gern noch mal ganz ohne Show mit Viktor schlafen – zur Abwechslung.



BDSM: Sado-Maso-Sex kann sehr fesselnd sein