Zwei sehr unterschiedliche Tierrettungen

Eine Katze saß tagelang in Chile auf einer Palme, bevor sie endlich zurück auf den Boden gebracht werden konnte. In Norwegen hatte sich ein Buckelwal in ein Tau verwickelt.

Zwei sehr unterschiedliche Orte aber zwei mal die gleiche Geschichte einer erfolgreichen Tierrettung.

Unsere Reise um den Globus beginnt in der chilenischen Stadt Antofagasta. Eine Katze, die mittlerweile auf den Namen „Valentina“ getauft wurde, saß oben auf einer Palme in etwa 20 Meter Höhe und kam nicht mehr runter. Mehrere Rettungsversuche scheiterten. Schließlich baute man ein Gerüst auf und stellte einen Käfig hin, in dem Futter war.

Es vergingen einige Tage, bis die Katze endlich von der Palme zurück auf die Erde gebracht werden konnte. Angela Arriagada war die Frau, die die aufwendige Rettungsaktion in die Wege leitete: „Es geht um ein Leben. Natürlich handelt es sich um ein Tier. Aber auch ein Tier hat ein Leben. Es hat Gefühle. Arme Katze. Sie war etwa zehn Tage ohne Futter. Wir glauben, dass sie überlebt hat, weil sie dort oben Vögel fing oder Eier gefunden hat. Aber sie hatte nichts zu trinken.“

Sprung auf die andere Seite des Globus.

Die norwegische Küstenwache veröffentlichte vor einigen Tagen diese Aufnahmen einer Buckelwal-Rettung westlich von Tromsø. Um den Körper dieses Meeressäugers hatte sich mehrfach ein Tau gewickelt.

Das Tier konnte durch den beherzten Einsatz der Mannschaft langsam befreit werden und schwamm anschließend nach Angaben der norwegischen Küstenwache unverletzt davon.