Wildschweinbaby Hilda wird von Hundedame Shiva aufgezogen

Das ist die kleine Hilda. Sie hat in ihrem jungen Wildschweinleben schon einiges durchgemacht – ihre Mutter ist nämlich auf einer Landstraße ums Leben gekommen. Doch hier im Hause der Schmäings hat sie eine liebevolle Familie gefunden. Allen voran Hundedame Shiva (gesprochen SIVA). Sie ist jetzt die Ziehmutter der kleinen Hilda und kümmert sich liebevoll um sie. Aber auch ihr Ziehvater Werner Schmäing kümmert sich rund um die Uhr um das kleine Wildschweinmädchen.

Werner Schmäing, Pflegevater von Hilda: «Bei der Hilda ist es jetzt mittlerweile so, sie ist jetzt etwas über zwei Wochen bei uns, die schläft nachts durch. Wir können ihr abends um 10:30/11:00 die letzte Flasche geben. Morgens um 05:30 steh ich auf, da bekommt sie die erste Flasche für den Tag. Das funktioniert gut, die hält Ruhe, alles ist gut. Sie ist stubenrein, sie geht aufs Kastzenklo.»

Drinnen ist sie ganz brav, aber draußen darf sie ganz Sau sein, im Dreck wühlen und mit Ziehmama Shiva toben. Doch irgendwann wird es da auch Abschied heißen.

Werner Schmäing: «Hilda bleibt noch zehn bis zwölf Wochen in etwa bei uns. Man sagt so, wenn die Streifen langsam weggehen, dann brauch sie keine Milch mehr, dann kann sie ganz einfach normales Futter essen. Und wenn dann diese Zeit gekommen ist, dann wird sie in einen Tierpark umziehen. Dort wird sie dann irgendwann in eine bestehende Grotte eingeordnet werden und kann dort ein artgerechteres Leben führen, als bei uns im Wohnzimmer.»

Doch ein bisschen Zeit hat die kleine Hilda ja noch, die sie mit Shiva und mit Pflegepapa Werner ausgiebig genießen kann.