Schlafen ist doch für die Katz!

Bücherregal, Waschbecken oder Autodach – Katzen sind ausgesprochen kreativ, wenn es darum geht, den optimalen Schlafplatz auszusuchen. Da sie bis zu 16 Stunden am Tag schlummern und öfter mal ihr Schlafgemach wechseln, werden viele Gegenstände einfach als Katzenbett umfunktioniert.

„Katzen wollen sich an ihrem Schlafplatz vor allem sicher und geborgen fühlen“, sagt Katzenpsychologin Gabriele Zuske aus Wedding. „Wenn eine Katze neu eingezogen ist, kann es sogar sein, dass sie in ihrem Katzenklo schläft, weil ihr der Geruch der Einstreu aus ihrem alten Zuhause vertraut ist.“

Da die neugierigen Tiere auch gern alles im Blick haben ohne selbst gesehen zu werden, thronen sie oft auf erhöhten Aussichtspunkten. So ist es manchmal gar nicht so leicht, seine Katze wiederzufinden, wenn sie etwa ganz oben im Bücherregal schlummert. „Jetzt im Sommer suchen viele Katzen gern kühle, schattige Plätze auf, etwa auf den Bodenfließen oder im Waschbecken im Badezimmer“, so Zuske.

Viele Katzen erheischen auch gern die volle Aufmerksamkeit ihrer Halter, indem sie sich z. B. auf Laptop oder Zeitung breitmachen.

Manchmal kann es jedoch vorkommen, dass sich Katzen gefährliche Schlafstätten aussuchen. Im Sommer dösen sie etwa in der kühlen Waschmaschinentrommel, im Winter womöglich im Trockner. Kontrollieren Sie vorsichtshalber die Geräte, bevor Sie sie mit Wäsche befühlen und starten. Da Katzen auch gern mal in Schubladen oder Bettkästen schlummern, sollten Sie diese nicht schwungvoll schließen, bevor Sie sich vergewissert haben, dass Mieze nicht drinsteckt.

Doch auch wenn es sich Katzen oft spontan an ungewöhnlichen Orten gemütlich machen, sollte ein eigenes Bett natürlich nicht fehlen.

Dabei gilt: „Ruhig in jedem Zimmer der Wohnung einen gemütlichen, erhöhten Schlafplatz anbieten“, rät Zuske. Dieser sollte groß genug sein, damit sich die Katze auch richtig ausstrecken kann.

Schlafen ist doch für die Katz!