Lichtblick für Schildkrötenfreunde

Die Rotbauch-Spitzkopfschildkröte gilt in Australien als bedrohte Art. Aber jetzt haben einheimische Ranger in Queensland eine Gruppe von 24 Exemplaren gefunden.

Jason Schaffer, Forscher an der James Cook University: «It’s awesome that they have been found and all of us turtle nerds are extremely happy with the news.»

«Es ist großartig, dass man sie gefunden hat und wir Schildkröten-Nerds freuen uns extrem über die Nachricht.»

Ungefähr 20 Jahre wurden sie nicht mehr in ihrem natürlichen Lebensraum gesehen. Die rotbäuchigen Schildkröten wurden von den Forschern gemessen und gewogen. Das sind die ersten wissenschaftlichen Daten seit 1989. Während ihrer Nistzeit sollen die Tiere nun vor Fressfeinden und Menschen geschützt werden.

Peta-Marie Standley, Cape York Natural Resource Management: «They are currently nesting at the moment so we’re thinking the best strategy is put some temporary fencing around where the known sites are, the locations are, and then remove that fencing as the season dries out.»

«Im Moment nisten sie hier und wir denken, dass die beste Strategie ist, einen temporären Zaun aufzustellen, wo ihre bekannten Nistplätze sind. Wir entfernen den Zaun wieder, sobald die Saison zu Ende ist.»

Laut der Roten Liste der IUCN gilt die Rotbauch-Spitzkopfschildkröte allerdings nicht als gefährdet, da sie in Gefangenschaft sehr häufig vorkommt und gezüchtet wird. Doch in freier Wildbahn ist sie sehr selten geworden. Deswegen freut man sich im australischen Queensland über jede einzelne Schildkröte mit der charakteristischen Bauchfärbung.

Video-Source: Zoomin.tv
Fotos: Zoomin.tv