Hunde im Büro: Dieses Start-Up ist vollauf den Hund gekommen

Nein, dies ist kein Wachhund in der US-amerikanischen Technologiefirma „GumGum“, die sich auf das Thema „Künstliche Intelligenz“ spezialisiert hat, sondern dies ist Teil einer interessanten Entwicklung unter anderem im kalifornischen Santa Monica. Denn dort gibt es immer mehr Firmen wie diese, bei denen es nicht nur normal ist, dass der eigene Vierbeiner mit ins Büro kommt, sondern geradezu gewünscht wird. Firmengründer und Chef Ophir Tanz kürzlich in Santa Monica:

„Also, wir sind ganz offensichtlich Hundeliebhaber hier. Und ich denke, dass wir hier durchaus einen stressigen Arbeitsplatz haben. Daher nimmt das etwas von der Belastung, wenn die Leute kurz für einen Spaziergang rausgehen oder einen Hund streicheln. Denn das ist schön. Und wir wollen einfach nur ein prima Arbeitsumfeld schaffen.“

Ähnliche Argumente aber ein etwas anderes Ambiente auch bei dem Start-up Unternehmen „Tradesy“ – ein Online Marktplatz, bei dem vor allem Frauen ihre Klamotten, ihren Schmuck und ihre Accessoires weiterverkaufen können. Chefin und Gründerin Tracy DiNunzio mit ihrer Sicht auf die Möglichkeit, den eigenen Vierbeiner mit ins Büro zu nehmen:

„Unsere Mitarbeiter lieben es, ihre Hunde zur Arbeit mitzubringen und unser Geschäft profitiert davon. Unsere Angestellten arbeiten länger, weil sie hier ihre kuscheligen Freunde dabei haben. Und die Harvard Medical School hat sogar eine Studie veröffentlicht, die beweist, dass Hunde dabei helfen, den Blutdruck und den Puls zu senken, jedes Mal, wenn man sie streichelt. Und in einem Start-up, wo jeder hart arbeitet und es stressig werden kann, ist es schön, die Möglichkeit zu haben, einen Hund zu streicheln, wenn man eine Pause macht.“

Daher kann man wohl am Ende sagen, dass alle davon profitieren: Die Firma, die Hundebesitzer, aber auch die Hunde selbst, weil sie so nie alleine sind.