Ein süßer Erdbeer-Quak für Ihr Terrarium

Die winzigen, ca. nur zwei Zentimeter kleinen Erdbeerfröschchen sehen einfach süß aus. Mit ihrem meist signalroten Outfit wollen die Mini-Pfeilgiftfrösche jedoch sagen: Fass mich bloß nicht an, ich bin giftig!

Aber keine Sorge, in Gefangenschaft verlieren die Südamerikaner ihr böses Gift. Nachzuchten sind sogar von Geburt an völlig ungiftig.

Dies liegt daran, dass die sogenannten Pfeilgiftfrösche ihr Hautgift nicht allein erzeugen können. Erst durch das Fressen von giftigen Tieren wie etwa Ameisen können sie die aufgenommenen Gifte in Toxine umwandeln.

Scheue Schönheit: „Vom Wesen her sind die tagaktiven Erdbeerfröschchen keine Draufgänger, sondern eher etwas zurückhaltend, sie verstecken sich oft“, so die Erfahrung von Ashley Smith von Marine-Aquarium-Senior in Reinickendorf. „Auch ihre Quak-Konzerte, die an ein leises Trillern erinnern, fallen viel dezenter aus als bei größeren Froscharten“, erklärt der Experte.

Froschkonzert: Ein Erdbeerfröschchen mit praller Schallblase

Froschkonzert: Ein Erdbeerfröschchen mit praller Schallblase

Und hier wichtige Tipps zur Haltung der Baumsteiger-Frösche:

Regenwald-Terrarium mit hoher Luftfeuchtigkeit: Für die umtriebigen Klettermaxe kann das Becken gern 50 x 60 x 70 Zentimeter groß sein.

Zwei Leuchtstoffröhren (bei täglich zwölf Stunden Beleuchtungsdauer) sowie eine üppige Bepflanzung (z. B. Bromelien) dürfen nicht fehlen.

Als Bodengrund eignet sich ein lockeres, saugfähiges Substrat. Für die benötigte Luftfeuchte von mindestens 80 Prozent sollte man die Einrichtung des Terrariums zweimal täglich mithilfe einer Wasserspritze besprühen.

Vergesellschaftung: „Da die Männchen dieser Art oft sehr brutal mit Konkurrenten umgehen und diese bis aufs Blut kämpfen, hält man die Tiere am besten paarweise oder als Harem mit einem Männchen und mehreren Weibchen“, rät Smith.

Kosten: Für ein Erdbeerfröschchen bezahlt man im Zoohandel zwischen 50 und 80 Euro.

Bei guter Pflege können die farbenfrohen Exoten ihren Haltern über zehn Jahre Freude bereiten.

 

Das brauchen die kleinen Erdbeerfröschchen

 

Zweimal täglich sollte gefüttert werden. Die zierlichen Erdbeerfröschchen brauchen entsprechend kleine Insekten wie Heimchen, Fruchtfliegen oder Bohnenkäfer. Am besten direkt aus der Packung vom Zoohandel anbieten

Zweimal täglich sollte gefüttert werden. Die zierlichen Erdbeerfröschchen brauchen entsprechend kleine Insekten wie Heimchen, Fruchtfliegen oder Bohnenkäfer. Am besten direkt aus der Packung vom Zoohandel anbieten

Wasserschale mit Kokosschalen-Dach: Die Amphibien brauchen einen feuchten, geschützten Ablaichplatz. Sie laichen mehrmals pro Saison ab und betreiben Brutpflege

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Ein süßer Erdbeer-Quak für Ihr Terrarium