Spielzeug für Reiche? Neues Jetpack vorgestellt

Das Jetpack kann nach Angaben der Entwickler derzeit bis zu 30 Minuten in der Luft bleiben und Geschwindigkeiten um 75 Stundenkilometer erreichen.

Man kann sich so über den Golfplatz bewegen – oder so.

Mit dem angeblich erstem Golf-Jetpack der Welt. Der US-amerikanische Golfprofi Bubba Watson, Nummer 6. der Weltrangliste, hat bei diesem Video mitgemacht.

Um zu feiern, dass Golfen bei den Spielen in Rio wieder olympisch ist. Und natürlich auch, um für die Jetpacks Werbung zu machen.

Das Golf-Jetpack ist eine leichte Abwandlung des Martin Jetpack P12, mit zusätzlichem Stauraum für Golfschläger und andere Ausrüstungsgegenstände. Damit – so Watson in seiner Videobotschaft – könne das Golfspielen noch schöner werden. Allerdings muss man dann auch in der Lage sein, so ein Teil zu fliegen. Dafür braucht man eine spezielle Ausbildung.

Das neuseeländische Unternehmen Martin Aircraft arbeitet schon seit mehr als 30 Jahren an dem Jetpack.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig, sagt Projektmitarbeiter Ruopeng Liu:

„Jetpack ist die Maschine, die es den Menschen erlaubt, wirklich frei zu fliegen. Sie kann benutzt werden, um Menschen zu suchen und zu retten. Sie kann Menschenleben retten. Und sie macht nur wenig Lärm, nicht so wie Hubschrauber.

Sie ist auch nicht wie ein Auto, das nicht fliegen kann. Es ist irgendwas dazwischen. Es ist nicht nur ein Produkt, es ist ein Traum.“

Das Jetpack kann nach Angaben der Entwickler derzeit bis zu 30 Minuten in der Luft bleiben und Geschwindigkeiten um 75 Stundenkilometer erreichen. Ersten Schätzungen zufolge wird der Preis für das Teil bei rund 200.000 Dollar liegen.

Bubba Watson – so heißt es – hat sich schon ein Jetpack reservieren lassen.

Video-Source: ZoominTV
Fotos: ZoominTV