So wird man Mücken los

Ach, wie schön könnte der Sommer sein wenn nicht immer wieder Stechmücken über einen herfallen würden. Die kleinen Blutsauger werden vom Körpergeruch angezogen. Ihr Stich führt zu einem nervigen Juckreiz und Hautrötung. Wenn man daran kratzt, kann sich der Stich entzünden und muss dann unter Umständen mit Antibiotika behandelt werden. Allerdings muss man es ja gar nicht erst soweit kommen lassen.

Anja Sorges, NABU, Landesverband Berlin:

«Fliegengitter vor die Fenster. Also das ist ja das beste Mittel schlechthin, wenn man nachts lüften möchte oder auch tagsüber lüften möchte, aber verhindern möchte, dass Mücken reinkommen. »

Natürlich kann man sich nicht immer mit Fliegengittern schützen. Beim sommerlichen Spaziergang oder im Park wird man leicht zum Opfer. Und wer kennt sie nicht, die besonders nervigen Stiche am Fuß und an der Wade.

«Der Mensch hat dort (an den Füßen) sehr, sehr viele Schweißporen, die für die Mücken einen hochinteressanten Geruch absondern. Von daher sollte man dafür sorgen, wenn man sagt „Jetzt ist Feierabend, raus aus den Schuhen, ich möchte jetzt einfach die Seele baumeln lassen und nicht von Mücken gestochen werden“ – dann tatsächlich erst die Füße waschen und danach mit solch einem Insektenspray ein bisschen einreiben. Dann reduziert man zumindest die Stichhäufigkeit, wenn man dann doch noch sagt: „So jetzt mit Sandalen in den Biergarten.“»

Neben Insektensprays kann man sich die Plagegeister aber auch mit einigen natürlichen Hausmitteln vom Leib halten. Die Blätter von Tomatenpflanzen sondern einen Geruch ab, den Mücken meiden. Außerdem lassen sie sich durch ätherische Öle wie zum Beispiel Zitronella-Öl vertreiben.