Schöne Sauerei: Hindernislauf im Morast in Arnsberg

In mehreren Schüben starteten die Teilnehmer des diesjährigen „Tough Mudder“-Wettkampfes am Samstag im nordrhein-westfälischen Arnsberg auf die mehr als 16 Kilometer lange Strecke, auf der absoluter Sportsgeist gefragt ist.

Egal, ob sie sich mit Ruhm bekleckern, mit Schlamm bekleckern sie sich allemal, die Teilnehmer des diesjährigen „Tough Mudder“-Wettkampfes. Dabei variiert die Konsistenz des Morasts erheblich und reicht von dünner Schlammbrühe bis zu zähem Modder, durch den man sich kaum durcharbeiten kann.

In mehreren Schüben starteten die Teilnehmer am Samstag im nordrhein-westfälischen Arnsberg auf die mehr als 16 Kilometer lange Strecke, auf der absoluter Sportsgeist gefragt ist. Wildfremde Personen helfen einander, schieben, zerren, hieven andere über die Hindernisse des Parcours, denn hier zählt hauptsächlich die Teilnahme und die komplette Absolvierung der Strecke.

„Eigentlich die Gemeinschaft. Es ist wirklich so, dieser Teamgeist. Deswegen ist es ein bisschen schade, dass ich heute allein gelaufen bin. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich alleine war. Auf der Strecke habe ich überall Leute kennengelernt, man hat sich geholfen, Witze gemacht, angespornt. Das war sehr gut.“

„Wir sind zu mehreren losgelaufen. Aber die anderen waren alle ein bisschen sportlicher. Ich habe gesagt, lauft. Aber ich komme da schon durch. Also, es ist total geil hier. Ich kann es nur jedem empfehlen.“

Am Ende dieses Wochenendes werden sich rund 17.000 Menschen in die schlammigen Fluten gestürzt und auf den morastigen Weg gemacht haben.