Ronaldo zum vierten Mal Weltfußballer

Die Verleihung zum Weltfußballer des Jahres ist seit einigen Jahren eher langweilig – denn der Preis für den weltweit besten Fußballer ist zum Privatduell zwischen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo verkommen. Bereits seit 2008 durfte einer der beiden die Trophäe in die Luft stemmen, dieses Jahr war es mal wieder Cristiano Ronaldo, zum vierten Mal. Und so kam Messi erst gar nicht in die Schweiz und Ronaldo durfte ganz allein triumphieren und sich jetzt „The Best“ nennen, so lautet der Titel des Weltverbands FIFA.

„2016 war das Beste Jahr meiner Karriere. Ich hatte viele Zweifel, aber diese Trophäe zeigt, dass ich in den Wettbewerben erreichte, was ich konnte, und nachdem ich gewonnen hatte, war mir klar, dass ich den Titel bekommen würde.“

Der 31-Jährige gewann 2016 mit Real Madrid die Champions League und holte mit Portugal den EM-Titel.

Bei den Frauen wurde erneut die US-Nationalspielerin Carli Lloyd ausgezeichnet. Den Titel des Welttrainers durfte sich der Italiener Claudio Ranieri abholen, der den Außenseiter Leicester City zur Meisterschaft in der englischen Premier League geführt hatte. Aus deutscher Perspektive besonders erfreulich war, dass Ex-Bundestrainerin Silvia Neid als Welttrainerin des Jahres ausgezeichnet wurde.