Hennen-Rennen im englischen Bonsall

Bei der alljährlichen Weltmeisterschaft traten im englischen Bonsall am Wochenende mehrere Dutzend Hühner gegeneinander an, das Renn-Tempo wirkte allerdings meist eher gemächlich.

Noch eine finale Stärkung vor dem großen Wettbewerb. Immerhin handelte es sich hier im englischen Bonsall am Wochenende um die jährliche Weltmeisterschaft im Hennen-Rennen. Manch ein Hühnertier hat die vergangenen Wochen für den großen Tag geübt, also üben müssen. Das wusste auch Organisatorin Colette Dewhurst zu berichten.

O-Ton: „Manche meinen das ernst. Voriges Jahr und bereits mehrmals hat derselbe Junge gewonnen, er trainiert seine Tiere.“

Die läuferischen Ambitionen waren unter den mehreren Dutzend Teilnehmern des Geflügel-Wettrennens recht unterschiedlich. Die Regeln sind einfach: Beide bekrallten Füße müssen auf der Startlinie stehen, hacken ist verboten. Seit fast drei Jahrzehnten findet diese Spitzensport-Veranstaltung beim Barley Mow Pub statt, ein Highlight für die gesamte Gemeinde. Und so blieben die mehreren Hundert menschlichen Zuschauer auch bei diversen Ausscheidungen voll bei der Sache, was von manch einem Federvieh nicht behauptet werden konnte.

Das von bereits erwähntem Vorjahressieger praktizierte Hühner-Training zahlte sich am Ende übrigens aus. Denn Jack Allsops setzte sich erneut durch, also eigentlich war es ja seine Henne namens Cooked it. Der Schüler besitzt gleich mehrere Renn-Hühner, stolz war er allemal.

O-Ton: „Sie ist sicher die schnellste Henne der Welt und hat viele Weltrekorde, unbeschreiblich.“

Unbeschreiblich egal war das mit dem Ruhm wohl allerdings der Siegerin selbst.