EM 2016: Löw sucht einen neuen Kapitän

Nach seinem Extra-Urlaubstag trainierte auch der frisch gebackene Vater Lukas Podolski am Donnerstag mit seinen Mitspielern von der Nationalmannschaft auf dem Trainingsgelände am Genfer See.

Drei Tage vor dem ersten Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Ukraine hatte Bundestrainer Joachim Löw offenbar viel Redebedarf. Immer wieder sah man ihn im Gespräch mit Spielern.

Als gesichert gilt, dass der etatmäßige Mannschaftskapitän Bastian Schweinsteiger gegen die Ukraine noch nicht in der Startelf stehen wird. Für ihn muss Löw einen Stellvertreter ernennen. Auch Torwart Manuel Neuer wäre dafür ein Kandidat.

„Es ist so, dass es für uns keine große Rolle spielt, wer jetzt am Ende, falls der Basti jetzt nicht von Anfang an dabei sein wird, die Binde tragen wird. Es ist für mich als Torwart grundsätzlich klar, dass ich Verantwortung übernehmen muss. Ich bin schon seit einigen Jahren auch Führungsspieler in der Nationalmannschaft und verstehe meinen Job so auch, dass ich die Spieler versuche zu leiten, auch gerade junge Spieler.“

Gerade die Abwehr gilt als Problemzone der deutschen Mannschaft. Wer am Ende in der Viererkette stehen wird, ist offen.

Jerome Boateng ist gesetzt. Ebenso wie Jonas Hector vom 1. FC Köln.

„Ich bin natürlich positiv aufgeregt muss ich gestehen. Ich freue mich extrem drauf, noch mal vier, fünf Wochen unterwegs zu sein. Also hoffentlich bis zum 10. Juli. Das ist auch noch mal eine neue Erfahrung in dem Kreise zusammen zu sein. Und ich freue mich auf die Zeit, auf jeden Fall.“

Die Stimmung in der deutschen Mannschaft sei hervorragend, sagte Teammanager Oliver Bierhoff. Er sei zuversichtlich, dass diese Gruppe erfolgreich sein werde.

EM 2016: Löw sucht einen neuen Kapitän