Der Luchs kehrt zurück in die deutschen Wälder

Der Eurasische Luchs (Lynx lynx) ist die einzige Großkatze Europas. Wegen seines Fells und des Rufs als «Jagdschädling» wurde das Tier in Deutschland zwischenzeitlich ganz ausgerottet. In Thüringen wurde der letzte Luchs im Jahre 1819 bei Luisenthal erlegt.

Jetzt kehren die Großkatzen langsam zurück in die deutschen Wälder. Bisher wurden einzelne Tiere im Thüringer Wald bei Ilmenau, Suhl, Oberweisbach und Neuhaus am Rennweg sowie bei Sondershausen, am Kyffhäuser, an der Hainleite und bei Erfurt gesichtet. Das Revier eines Luchses beträgt abhängig vom Nahrungsangebot zwischen 40 und 400 Quadratkilometer.

Rehe sind die Hauptbeute des Luchses, aber auch Feldhasen, junge Wildschweine und sogar Füchse und Waschbären stehen auf dem Speiseplan. Täglich frisst ein erwachsenes Tier rund 2,5 Kilogramm Fleisch.

Quelle: dpa

Der Luchs kehrt zurück in die deutschen Wälder