Zerschlagung von insolventer Fluggesellschaft Air Berlin

Passagiere reagieren mit gemischten Gefühlen auf die mögliche Verteilung der Fluggesellschaften.

Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin steht kurz vor der Aufteilung: Der größte Teil soll wohl von der Lufthansa übernommen werden. Darin enthalten sei auch die österreichische Air-Berlin-Tochter Niki. Weitere Teile sollen an den britischen Billigflieger EasyJet und eventuell an die Thomas Cook-Tochter Condor gehen.

Reisende am Flughafen Tegel reagierten mit gemischten Gefühlen auf die mögliche Übernahme durch Lufthansa.

O-Ton Herbert Heydemann: „Ich hätte mir gewünscht, dass Air Berlin zusammen bleibt, so wie es war. Uns hat es immer gut gefallen und wir sind immer gut in den Urlaub gekommen und auch nach Hause.“

Die Passagiere wären bereit höhere Flugpreise zu zahlen – solange der Service stimmt.

O-Ton Passagier Peter Ninz: „Wenn es letztendlich dazu führt, dass es bessere Qualität gibt für die Kunden, finde ich es gut, denn die haben ja viel gespart in letzter Zeit.“

O-Ton Passagier: „Solange die Air Berlin in deutscher Hand bleibt, ist das schon o.k. Einfach deshalb, weil ich glaube, dass der deutsche Standort weiter gestärkt werden sollte.“

Die Verhandlungen über die Zukunft von Air Berlin gehen noch bis zum 12. Oktober.