Proteste nach Anschlag in Berlin

Zwei Tage nach dem Anschlag in Berlin hat die AfD im Regierungsviertel eine Mahnwache abgehalten. Mehrere Dutzend Menschen kamen zu der Veranstaltung, darunter auch Brandenburgs AfD-Fraktionschef Alexander Gauland sowie Thüringens AfD-Fraktionschef Björn Höcke. Gegenstand der Mahnwache war vor allem der Protest gegen die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

„Ja, es ist eine Gewissensentscheidung. Wir dürfen nicht mehr alle faul nur auf der Couch liegen. Sondern müssen selber was tun.“

„Dass diese Regierung abgewählt wird. Und dass Europa neu aufgebaut wird. Weil so wie es jetzt ist, kann es nicht weiter gehen. Diese unsägliche Flüchtlingspolitik muss aufhören. Weil wir holen uns ja den Terrorismus ja bewusst ins Land. Das kann nicht sein.“

Auch nahe des noch geschlossenen Weihnachtsmarkts auf dem Breitscheidplatz wurde demonstriert. Rechte hatten zu einer Kundgebung unter dem Motto „Grenzen dicht machen“ aufgerufen. Es kamen rund 50 Menschen.

Unweit davon fand eine Gegenkundgebung statt. Dazu aufgerufen hatte das „Berliner Bündnis gegen Rechts“. Sie wollten ein Zeichen gegen die rechte Instrumentalisierung und rassistische Hetze in unmittelbarer Nähe des Tatortes setzen.